Udo Zembok am Freiheithof - Sept. 2000


Glasbilder - Glasobjekte - Glasskulpturen Dokumentarische Darstellung von Glasgestaltungen im Raum

"Licht

ist unsichtbar

Es wird sichtbar

indem es durch Filter strömt

oder auf Gegenstände trifft.

Diese Gesetzmäßigkeit ist

Ausgangspunkt für meine

Bemühungen um Licht und Farbe

in Glasgestaltungen für die Architektur."

"Farbiges Glas

ist ein Filter

moduliert Licht,

schafft Atmosphären,

visualisiert Raumfunktionen,

macht Sonnenbewegungen sichtbar,

verfeinert Wahrnehmungsprozesse."

"Neue Technologien

erweitern die

künstlerischen Möglichkeiten

des Werkstoffes Flachglas.

 

Großflächige Verformungen und Pigmentierungen des Glases erneuern

die traditionelle Glasmalerei.

 

Mehrschichtig gefärbtes und

verschmolzenes Glas

fängt Licht

in Fenster-, Wand- und Fassadengestaltungen."

Biographie

Geboren 1951 in Braunschweig, zeichnet Udo Zembok bereits als Kind Bäume und organische Themen.

 

An der Kunsthochschule Braunschweig schreibt er sich 1972 für den Unterricht bei M.Sartorius ein.

 

1973 begegnet er W. Ogilvie, Maler, Bildhauer und Architekt in der Alanus Kunsthochschule in Bonn. Dort entdeckt er die Farbe und später das Glas als Ausdrucksmittel. Auf einer Reise nach Chartres entdeckt er die Glasmalerei.

1976, bevor er sein Studium beendet, erhält er eine Bestellung von Glasfenstern für eine Kirche in Amsterdam und weitere Aufträge für Glasmalerei. Anschließend vertieft er sein Malereistudium bei Beppe Assenza in Dornach (Schweiz). Es folgt die Zusammenarbeit mit einem Psychologie-Institut und die Entwicklung eines künstlerischen Unterrichts für die Mitarbeiter.

 

Die Farbe wird zunehmend Ausgangspunkt für die Entwicklung einer fortgeschrittenen Technik; verschiedene hauchdünne Glasschichten zu einer Einheit zu verbinden.1978 zieht er nach Frankreich und entwirft Glasfenster, hauptsächlich für Eigenheime und Firmen.

 

Ab 1981 wandeln sich seine Forschungen in der Malerei in die Suche nach verschiedensten Ausdrucksformen im Glas. Aus dem Zusammenklang von Farbe, Form und Stoff ergibt sich eine Reihe origineller Glasplastik. Neue Arbeitstechniken, wie die Verschmelzung von Glasschichten in einer Folge von hohen Temperaturen und langsamen Abkühlungsphasen, ermöglichen großflächige Verformungen und neue Möglichkeiten der Pigmentierungen des Glases. Farbiges Glas moduliert über Glasfassaden und Raumtrenner den architektonischen Raum.

Ausgewählte Referenzen

1987 ING Bank, Amsterdam, Niederlande

1988 Theaterwerkstatt Melchiorsgrund, Schwalmtal-Hessen

1989 Salamita. Coop, Barcellona-Sizilien, Italien

1990 Camaldules Kapelle, Chambles, Frankreich

1990 Kulturzentrum l`Aubier, Montezillon-Neuchâtel, Schweiz

1991 Roels HIFI Building, Wevelgem, Belgien

1992 Weleda Heilmittelbetriebe, Hüningen, Frankreich

1993 The Mount Camphill Community, Wadhurst, England

1994 Ateliers Rudolf Steiner, Paris, Frankreich

1996 Poliklinik Saint Odilon, Moulins, Frankreich

1996 Filderklinik, Filderstadt

1997 Klinik Öschelbronn, Nierfern-Öschelbronn

1998 Die Lebensgemeinschaft, Richthof-Sassen